Schlüssel

Schauen wir unsere Tabelle tblOrte genauer an: Wäre IDOrt nicht vom Typ Autowert, sondern Zahl, könnte die gleiche Zahl mehrfach vorkommen! Und in txtOrt könnte man mehrfach die gleiche Stadt eintragen.

Schlüssel Hier kommen Schlüssel (auch Indizes genannt) ins Spiel: So, wie ein Hausschlüssel nur bei einem exakt passenden Schloss greift, so erzwingt der Schlüssel eines Datensatzes in einer Datenbanktabelle eine exakte „Bezeichnung“ des Datensatzes. Mit Schlüsseln lässt sich auch einstellen, ob in einem Feld Duplikate erlaubt sind. Als Nebeneffekt wird ein Indexfeld schneller durchsucht und sortiert als ein nicht indiziertes Feld. Wir brauchen also für unsere Ortstabelle einen Index ohne Duplikate für das Feld IDOrt und einen weiteren für txtOrt. Jetzt sind Duplikate ausgeschlossen! Will man jetzt z. B. mehrfach „Frankfurt“ eingeben, muss man zwischen „Frankfurt am Main“ und „Frankfurt an der Oder“ unterscheiden.

Jetzt noch einmal zurück zu tblLänder: Dort enthält IDLand Werte, die wir auch in der Tabelle tblOrte brauchen. Daher ist dies kein normaler Index, sondern der PrimärschlüsselPrimärschlüssel der Tabelle. Jede Tabelle sollte einen Primärschlüssel haben. Er wird in der Entwurfsansicht der Tabelle gesetzt und bezeichnet eindeutig einen bestimmten Datensatz. Deswegen gibt es auch das Feld IDOrt in der Tabelle tblOrte: Wir brauchen es in unserem Beispiel zwar nicht, aber mit dem Primärschlüssel wird unsere Datenbank insgesamt schneller.

Der IndizesIndizes-Button öffnet das Index-Fenster, in dem man weitere Indizes setzen kann.

Indizes: tblOrte
  Indexname Feldname Sortierreihenfolge
  IDOrt IDOrt Aufsteigend
PrimaryKey IDOrt Aufsteigend
  ZweiterSchluessel  txtOrt Aufsteigend

Es sind auch zusammengesetzte Schlüssel möglich. Das sind Schlüssel, die sich über mehrere Felder erstrecken. Dazu wird ein Index auf das erste Feld erstellt, und in der nächsten Zeile im Index-Fenster in der Spalte Feldname das zweite Feld ausgewählt, ohne die Spalte mit dem Indexnamen auszufüllen.