1:1-Beziehung

Nehmen wir an, ein Unternehmen hat eine Tabelle mit Adressen aller Personen, mit denen es zu tun hat. Eine Person kann Kunde, Mitarbeiter oder Lieferant sein - oder mehreres davon.

Beziehungen
tblPersonen 1 1 1 1 1 1 tblKunden
IDPerson IDKunde
txtVorname lngPerson
txtNachname lngKundeSeit
tblMitarbeiter
IDMitarbeiter
lngPerson
curGehalt
tbLieferanten
IDLieferant
lngPerson
txtSonderkonditionen

Hier liegen drei 1:1-Beziehungen vor.

Für 1:1-Beziehungen müssen die zu verknüpfenden Felder auf beiden Seiten einen eindeutigen Schlüssel haben. lngPerson braucht also in allen Tabellen, in denen es vorkommt, einen Index ohne Duplikate. Erstellt man dann eine Beziehung, wird im Beziehungsfenster als Typ „1:1“ angezeigt.

Man sieht hier, warum man Personendaten separat speichern sollte: Das Gehalt der Kollegen oder die Sonderkonditionen bestimmter Lieferanten sollten vielleicht nicht allen Mitarbeiter zugänglich sein. Wären umgekehrt die Adressen jeweils in den drei anderen Tabellen gespeichert, hätte man mehrfach gespeicherte (redundante) Daten und die Gefahr unterschiedlicher (inkonsistenter) Angaben. Man könnte auch nur schwer prüfen, ob z. B. ein Mitarbeiter auch Lieferant ist.