Tabellen

In den Tabellen einer Datenbank werden Daten gespeichert. Nur die „Rohdaten“, keine Berechnungen oder Formatierungen. Außerdem bekommt nur der Programmierer, nie der Benutzer die Tabellen zu sehen.

Im Gegensatz zu einer Tabellenkalkulation besteht eine Datenbank üblicherweise nicht aus nur einer oder sehr wenigen Tabellenblättern, sondern es fallen meistens ziemlich viele Tabellen an, zwischen denen Beziehungen bestehen. Das ist keineswegs „unnötig“ oder „eigentlich doch überflüssig“. Im Gegenteil: Gerade die Verteilung der Daten auf mehrere Tabellen stellt die eigentliche Stärke einer Datenbank dar! So soll, vereinfacht gesagt, verhindert werden, dass Informationen mehrfach abgespeichert werden (keine redundanten Daten).

Wofür jeweils Tabellen bzw. Felder gebraucht werden, legt die Datenbanktheorie fest, auf die ebenfalls eingegangen wird. Dabei handelt es sich um die Normalisierung der Datenbank, und eine gute Datenbank entspricht den Normalformen. In der Praxis ist es sinnvoll, die Normalisierung vorab, am besten auf Papier(!) zu erarbeiten. Ansonsten wird man keine gute Datenbankanwendung zustande bringen. Eine gute Datenbank entsteht zuerst im Kopf!