Ein erstes Formular

Neue Formulare erstellt man so, wie wir das schon von Tabellen und Abfragen kennen. Wie üblich, machen wir das im EntwurfFormularentwurf (obwohl die Formularassistenten von Microsoft Access schöne Formulare erstellen können). Und genau wie bei Formularen kann zwischen der Entwurfsansicht und der Formularansicht gewechselt werden. Neuere Accessversionen bieten lieber die Layoutansicht anstelle der Entwurfsansicht an. Die Layoutansicht kann man unter Datei/Optionen/Aktuelle Datenbank abschalten.

Das Formular muss natürlich wissen, woher es seine Daten beziehen bzw. wohin es seine Daten schreiben soll. Dazu wählen wir EigenschaftenEigenschaften, und wählen im Reiter „Daten“ eine Datensatzquelle aus (zu den Eigenschaften später mehr). In der Praxis bekommt meistens jedes Formular eine Abfrage als Datensatzquelle, Tabellen sind eher selten: Beim Erstellen eines Formulars merkt man oft, dass das Formular Kriterien benötigt, die am besten mit einer Abfrage verwirklicht werden.

Formular1

Im Formularentwurf bekommt man zunächst ein leeres Formular zu sehen, das nur ein paar Hilfslinien und Lineale enthält, mit denen man die einzufügenden Objekte ausrichten kann.

Sofern das Formular eine Datensatzquelle hat, kann man über vorhandene Felder hinzufügen die Feldliste einblenden. Zieht man mit der Maus Feldnamen aus der Feldliste auf den Formularentwurf, werden die Felder dort als Textfelder angezeigt. Schaltet man nun von der Entwurfs- in die Formularansicht, können die Daten geändert oder neue Datensätze erfasst werden. Das wird direkt in die zugrunde liegenden Tabellen „durchgereicht“. Unser erstes Formular ist einsatzbereit!

Formular1



Datensatz: von 5
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Ein Formular kann übrigens auch ohne Datensatzquelle auskommen - das nennt man ungebundenes Formular. Typisches Beispiel ist eine Benutzersteuerung, in der der User wählt, was er machen will, z. B. andere Formulare öffnen.

Des Weiteren sind auch ungebundene Steuerelemente möglich (zu Steuerelementen gleich mehr). Man kann z. B. in einem Textfeld Berechnungen durchführen, ähnlich wie in Abfragen. Das hat gegenüber einer Abfrage den Vorteil, dass immer nur für den gerade angezeigten Datensatz gerechnet werden muss, was die Performance steigern kann.